Schweizer Armee: Luftwaffe vernetzt sich international bei Pilotentraining
Die Schweizer Luftwaffe beteiligt sich regelmässig an der Military Flight Training Conference (MFTC), einer internationalen Plattform zur Weiterentwicklung der Pilotenausbildung.
Diese fand 2026 in der Schweiz statt.
Als diesjährige Partnerin der Konferenz bringt sie ihre Erfahrungen – insbesondere mit dem PC-21 – ein, profitiert vom Austausch mit anderen Luftstreitkräften und stärkt so Interoperabilität und Ausbildungsqualität.
Die Schweizer Luftwaffe beteiligt sich regelmässig an der Military Flight Training Conference (MFTC), einer internationalen Plattform für den Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der militärischen Flugausbildung. Die Konferenz bringt Vertreterinnen und Vertreter von Luftstreitkräften, Ausbildungsorganisationen und der Industrie aus aller Welt zusammen. Im Zentrum stehen der Erfahrungsaustausch, die Weiterentwicklung von Trainingsmethoden sowie der Einsatz neuer Technologien wie Simulation und Digitalisierung. Ziel ist es, die Pilotenausbildung kontinuierlich zu verbessern und an zukünftige Anforderungen anzupassen.
Die diesjährige Konferenz fand vom 31. März bis 2. April 2026 in Nottwil (LU) statt. Die Schweizer Luftwaffe war dabei nicht nur Teilnehmerin, sondern auch aktiv als Partnerin eingebunden. Zu den Referenten gehörten unter anderem Divisionär Christian Oppliger, Kommandant Luftwaffe, sowie der Kommandant der Pilotenschule 85, Oberst i Gst Daniel Pfiffner und Oberstleutnant Ralf Müllhaupt, Chef Luftmobilität, welche die Schweiz auf hoher Ebene vertraten. Darüber hinaus war die Luftwaffe als Organisation breit unter den Teilnehmenden vertreten – gemeinsam mit zahlreichen internationalen Luftstreitkräften und Partnern.
Die Schweizer Luftwaffe nutzt die Konferenz gezielt, um ihre Ausbildungsansätze im internationalen Kontext zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei bringt sie insbesondere ihre Erfahrungen aus der fortgeschrittenen Pilotenausbildung mit dem PC-21 aktiv ein.
Gleichzeitig profitiert sie vom Austausch mit Partnernationen, indem sie Einblick in deren Ausbildungsmodelle, Technologien und Verfahren erhält. Diese Erkenntnisse fliessen direkt in die Weiterentwicklung der eigenen Ausbildung ein.
Die Teilnahme stärkt die internationale Vernetzung der Schweizer Luftwaffe und trägt dazu bei, gemeinsame Standards zu fördern, die Interoperabilität zu verbessern und die Ausbildungsqualität langfristig zu sichern. Damit leistet die Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner und effizienter Ausbildungsstrukturen – sowohl national als auch international.
Quelle: Schweizer Armee/Kommunikation Verteidigung, Nadine Schröder
Bildquelle: VBS/DDPS