Nach neun Jahren ist die Schweizer Armee wieder mit einer Sonderschau an der OLMA vertreten.
An der OLMA 2026 in St. Gallen erhalten Besucherinnen und Besucher, Familien sowie Interessierte einen Einblick, wie die verschiedenen Verbände gemeinsam zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz beitragen. Ein Besuch lohnt sich.
Am Freitag, 11. September 2026, führt die Armee auf dem Waffenplatz Emmen den «Tag der Angehörigen» durch. In der Umgebung kann es deshalb zeitweise zu zusätzlichen Flugbewegungen und hörbaren Knallgeräuschen kommen.
Für die Bevölkerung bestehen keine besonderen Einschränkungen. Beim Besuchstag handelt es sich jedoch nicht um eine öffentliche Veranstaltung.
Andere in seinem Alter reisen, beginnen ein Studium oder geniessen nach der Matura erst mal ihre Freiheit.
Nirvaan Obrecht wählte einen anderen Weg: Fast zwei Jahre verbrachte der 20-jährige Zürcher am Stück in der Schweizer Armee. Aus einem jungen Mann, der ursprünglich einfach seinen Militärdienst leisten wollte, wurde ein Oberleutnant, der mehr als 70 Menschen führte. Und der heute sagt: „Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“
Nach den Ergebnissen der 2024 vorgestellten Studie zu Diskriminierung und sexualisierter Gewalt in der Schweizer Armee hat die Armeeführung 16 zusätzliche Massnahmen beschlossen.
Ein nun vorliegender Zwischenbericht zeigt: Alle 16 Massnahmen sind bearbeitet, 8 davon implementiert, 7 in Umsetzung. Eine Massnahme verzögert sich.
Angesichts der verschärften Bedrohungslage und langer Lieferfristen bei Rüstungsgütern will der Bundesrat zentrale Investitionen in die Sicherheit beschleunigen.
Um Liefertermine für die Beschaffungen zur Luftverteidigung gemäss Armeebotschaft 2026 zu sichern, wird er dem Parlament einen Nachtragskredit von 970 Millionen Franken beantragen.
Der Bundesrat hat die Aussenpolitischen und Sicherheitspolitischen Kommissionen beider Räte zu seinem Vorhaben konsultiert, den Austausch von Luftlagedaten mit seinen sicherheitspolitischen Partnern zu erweitern.
Alle vier Kommissionen unterstützen das Vorhaben einstimmig. Der Bundesrat hat das Verhandlungsmandat an seiner Sitzung vom 12. August 2026 definitiv genehmigt.
Die Produktion der Schweizer F-35A schreitet planmässig voran: Im italienischen Cameri wurde der erste Rumpfabschnitt mit dem ersten Flügel zusammengebaut.
Cameri beherbergt die einzige F-35-Endmontagelinie Europas und ist Teil des internationalen Produktionsnetzwerks. Der erste F-35A aus Cameri soll Mitte 2028 direkt in die Schweiz überführt werden.
Vier Tage. 160 Kilometer. Kein Sold, kein Befehl, und trotzdem waren wieder alle da.
Was am Viertagemarsch im niederländischen Nijmegen wirklich zählte, lässt sich nicht in Zahlen fassen, auch wenn es davon genug gibt.
Eigentlich wollte Svenja Dieckmann Medizin studieren. Doch ein Erste-Hilfe-Lager brachte vieles ins Rollen.
Heute ist die 21-Jährige Wachtmeister in der Sanität der Schweizer Armee, absolviert die Offiziersschule und ist auf dem Weg zum Leutnant. Im Podcast #IchBinDabei spricht sie offen über Führung, mentale Herausforderungen und Kameradschaft.
In Frankreich wüten Brände in mehreren Regionen.
Die Schweiz reagiert auf ein Hilfsersuchen der französischen Behörden und entsendet drei Armee-Helikopter sowie bis zu 20 Spezialisten zur Brandbekämpfung nach Korsika.
Die Schweiz unterstützt Frankreich bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände.
Auf Ersuchen des französischen Zivilschutzes stellt die Schweiz voraussichtlich zwei Super Puma Helikopter mit ihren Crews für einen Löscheinsatz zur Verfügung. Die Unterstützung wird durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) koordiniert.
Wenn die Öffentlichkeit an die Schweizer Armee denkt, denkt sie oft an Panzer, Kampfjets oder Infanterie.
Weniger sichtbar sind jene Frauen und Männer, die Personen schützen, kritische Infrastrukturen sichern, Straftaten aufklären oder die Armee vor Spionage und Sabotage bewahren. Genau das ist die Aufgabe der Militärpolizei.
Bundesrat Martin Pfister, Chef Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, empfängt am 6. Juli 2026 die österreichische Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, zu einem offiziellen Besuch in der Schweiz.
Im Zentrum der Gespräche stehen die sicherheitspolitische Zusammenarbeit der beiden neutralen Staaten sowie aktuelle europäische Sicherheitsfragen.
armasuisse und Lockheed Martin konkretisieren mit einem Nachtrag zur bestehenden Offset-Vereinbarung weitere Vorhaben zur F-35A-Beschaffung. Diese Projekte stärken gezielt sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologien, industrielle Fähigkeiten und die Resilienz der Schweiz. Bei erfolgreicher Umsetzung werden die Vorgaben deutlich übertroffen: Insgesamt werden voraussichtlich Offset-Geschäfte im Umfang von rund 73 Prozent des Vertragswerts erreicht – statt der verlangten 60 Prozent. Auch die regionalen Zielwerte werden klar übertroffen: In der Romandie liegt der erwartete Anteil rund 40 Prozent über der Vorgabe; in der italienischsprachigen Schweiz wird der Zielwert voraussichtlich sogar um rund 140 Prozent übererfüllt.
Offset-Geschäfte, auch Kompensationsgeschäfte genannt, sind Aufträge, Projekte oder Kooperationen, die ein ausländischer Lieferant im Rahmen einer Beschaffung mit Unternehmen, Hochschulen oder Forschungspartnern in der Schweiz umsetzt. Im Offset-Register sind im Zusammenhang mit der Beschaffung des neuen Kampfflugzeugs F-35A per 30. Juni 2026 bereits Geschäfte im Wert von 1,03 Milliarden US-Dollar aufgeführt, die Lockheed Martin angerechnet wurden. Dies entspricht rund einem Drittel der gesamten Offset-Verpflichtung. Nun kommt ein Paket weiterer Vorhaben hinzu, mit dem die Umsetzung der Offset-Verpflichtung planbarer, wirkungsvoller und stärker auf sicherheitsrelevante Fähigkeiten in der Schweiz ausgerichtet wird.
Valentina Vantaggio wollte schon als Kind Polizistin oder Soldatin werden – heute ist sie Hauptfeldweibel und Unteroffizierin der Militärpolizei.
Die 24-Jährige aus Neuenburg erzählt, weshalb sie sich für die Armee entschieden hat und warum sie ihren Beruf mit grosser Leidenschaft ausübt.
Am 2. und 3. Juli 2026 besucht der Chef der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, die Armeeangehörigen, die in Kosovo und in Bosnien und Herzegowina einen Einsatz in der militärischen Friedensförderung leisten.
Bei dieser Gelegenheit trifft er auch den Kommandanten der Kosovo Force (KFOR) sowie den Kommandanten der Mission EUFOR ALTHEA.
Friedensförderung im internationalen Rahmen ist einer der drei Aufträge der Schweizer Armee.
Rund 300 Schweizerinnen und Schweizer stehen tagtäglich im freiwilligen Auslandeinsatz.
Vom 29. Juni bis 17. Juli 2026 findet ab dem Militärflugplatz Emmen das jährliche Ausbildungsmodul Inland mit F/A-18-Flugzeugen statt.
In dieser Zeit ist im Raum Emmen mit erhöhtem Flugbetrieb und entsprechender Lärmentwicklung zu rechnen.